Wenn es mir so richtig gut geht,
wenn ich mich freue und glücklich bin,
bekomme ich manchmal Angst.
Ich sage mir: "Nicht übermütig werden!
Bald ist die Freude vorbei,
und dann werde ich tief fallen."
Vielleicht fürchte ich, daß die Freude
bei mir nur selten zu Gast ist?
Ich schenke mir eine neue Einstellung zur Freude:
Mein Platz ist nicht bei der Angst
oder der Enttäuschung,
sondern eben dort - bei der Freude.
Und wenn ich wirklich einmal falle,
stehe ich schnell wieder auf
und gehe fröhlich und zuversichtlich meinen Weg.
Manchmal kann eine alltägliche Begegnung etwas Großes bewirken.
Sei es nur ein kleiner Wink oder ein tiefer Blick.
Dies reicht so manches Mal, sich des Lebens zu erfreuen.
Vergessen sind die trüben Momente, die sonst das Leben einnehmen.
Vergessen ist die Melancholie und der Kummer.
Das Lachen kehrt zurück und wirft Freude in die Luft.
Kleine Blitze schwirren umher und lassen sich im Herzen nieder.
Dies ist der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen.
Und dies fällt einem oft so schwer...
Richte nie den Wert des Menschen
schnell nach einer kurzen Stunde.
Oben sind die Wellen,
doch die Perle liegt am Grunde.
Für die Forschung
Die Sonnenstrahlen haben den kalten Winter vertrieben,
sie legen sich wie ein sanfter Schutz um das weite Land.
Ach, würde doch nur ein einziger Funken siegen,
um zu erwärmen Erde, Stein, Wasser, Fels und Sand.
Tief drunten in der Erde wohnt das Leben,
all die schönen Formen und Farben der Pflanzen,
haben sich bereit erklärt uns zu geben,
die Natur, so wie wir sie sehen, im Ganzen.
Der Stein uns das Leben hat gegeben,
wir wissen es seit etlichen Jahren,
und doch die Forschung wird sich erheben,
bevor wir gelernt haben zu bewahren.
In den weiten, unendlichen Tiefen der Meere,
lauert Gefahr und doch das einzige Geheimnis,
das der Mensch nur sieht als Leere,
sein bitt‘rer Stolz flieht zur Erkenntnis.
Auf dem hohen Fels da sitzt er,
schaut sich umher mit weiten Schwingen,
sein Kopf dreht sich in allen Richtungen her,
der Adler läßt sein Geschrei erklingen.
Er schreit: „Wo ist das Leben geblieben?“
Vor ihm die öde Wüste nun,
von Menschenhand so weit getrieben,
das nur gold’ner Sand jetzt ruht.